A1

In Sachen Telekommunikation gibt es in Österreich an einem Unternehmen kein Vorbeikommen. A1. Die Geschichte ist lang und äußerst erfolgreich. Das Unternehmen wurde bereits 1881 gegründet, unter dem Namen K.K. Post und Telegraphenverwaltung. Die erste Fernsprechvermittlungsstelle in Wien war der Grundstein. Doch das Unternehmen ist nach über 130 Jahren kaum mehr wiederzuerkennen. Immer wieder gelang es, die Zeichen der Zeit zu erkennen und entsprechende Maßnahmen zu treffen. Auch dank der A1 Telekom Austria Group verfügt Österreich über eine sehr gute Telekommunikationsinfrastruktur.

Die 2000er Jahre

Die Monopolstellung dieses Unternehmens zog freilich nicht nur positive Aspekte mit sich. Über einen längeren Zeitraum gingen die Marktanteile zunehmend zurück. Die Konkurrenz konnte Fuß fassen und machte es dem Unternehmen zunehmend schwerer. Die 2000er Jahre waren ein wichtiger Schritt für die Zukunft. Beginnend mit dem Jahre 2000, in dem GPRS zum ersten Mal zum Einsatz kommen sollte. Zwei Jahre später folgte UMTS. Was heutzutage als selbstverständlich bzw. überholt angesehen wird, war damals Innovation und Revolution pur, die jedoch teuer bezahlt werden muss. 2003 wurden zwei weitere wichtige Schritte unternommen. Zum einen die Kooperation mit Vodafone, die sich vor allem auf Roaming-Produkte, Produktentwicklung und Marketing fokussiert, sowie aonTV, das interaktive Fernsehen.

Immer weiter, immer höher

2005 wurde der Grundstein für flächendeckendes mobiles Internet gelegt. EDGE wurde gestartet. Ein Jahr darauf ging HSDPA an den Start. Außerdem gewann das Festnetz wieder an Bedeutung. Die ersten Kombipakete aus Mobilfunk und Festnetz wurden geboten. Mit dem Launch der Billigsparte bob konnten außerdem viele junge Kunden gebunden werden. Die Schritte werden immer kürzer. 2007 ging HSUPA an den Start, ein Jahr darauf Red Bull MOBILE. 2009 konnte ein wahrer Clou gelandet werden. Als erster Anbieter in Europa konnte A1 HSDPA+ offerieren. Diese Entwicklungen verdeutlichen sehr eindrücklich, warum sich das Unternehmen wieder über einen Kundenzustrom erfreuen kann. 2013 wurde von Orange der Diskont-Mobilfunkanbieter yesss übernommen, womit bei A1 nun mit bob und yesss zwei Diskont-Mobilfunkanbieter vertreten sind.

Die Marktanteile

Das Unternehmen A1 muss dahingehend in zwei Sparten aufgeteilt werden. Zum einen das Festnetz. Dies betrifft die Sprachtelefonie mit einem Anteil von 61 Prozent und das Breitband mit einem Anteil von 59 Prozent. Im Mobilfunk ist A1 seit dem Bestehen der Marke auch Marktführer. Daran wird sich in absehbarer Zeit nicht sehr viel ändern. Zwar wurden bis 2006 stetig Marktanteile verloren, aber die entsprechenden Maßnahmen, wie weiter oben bereits beschrieben, fruchteten, sodass seit 2007 wieder Zuwächse zu verzeichnen sind. Der Marktanteil im Mobilfunksektor liegt bei ca. 42 Prozent.

Die Struktur des Unternehmens

A1 ist jedoch nicht nur in Österreich tätig. Das Unternehmen zählt im mitteleuropäischen Raum zu den führenden Anbietern. Beispielsweise dazugehörig sind Mobitel in Bulgarien, velcom in Weißrussland oder Vipnet in Kroatien. Das Unternehmen ist außerdem an vielen Firmen innerhalb Österreichs und Europas beteiligt. Somit können viele technologische Fortschritte erwirtschaftet werden, die einen klaren Unterschied zur Konkurrenz aufweisen. Die Zukunft wird noch viele weitere spannende Kapitel liefern. 2011 beispielsweise wurden in Wien die ersten privaten Haushalte an das Glasfaserkabelnetz angeschlossen. Damit steht die nächste große Aufgabe für das Unternehmen bevor. Das mobile Breitbandinternet und die Glasfaserkabelinfrastruktur sind die Anliegen der näheren Zukunft.

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